Galactic Orbiting Robot Force

Andreas_AUT

Arcade World Austria
Teammitglied
Lvl 1
... oder kurz gesagt GORF!

Ich habe die Kiste gemeinsam mit Asteroids im Mai 2025 von Jochen gekauft. Beide Geräte funktionieren soweit, sie benötigen aber etwas Auffrischung, optisch sind sie halt nicht so auf "Wohnzimmerlevel". Das war aber kein Problem für mich.

Da ich damals ziemlich viel mit der Pflege um die Ohren hatte, hab ich die Geräte mal in der Garage gelassen und naja, dann verging einfach die Zeit. Asteroids lief immer ohne Probleme ( selbst nach der damaligen Kellerüberflutung ), der Gorf jedoch machte keinen Mucks.
Jochen meinte noch zu mir das Gorf vor dem Versand funktioniert hat und das zweifle ich auch nicht an. Da wurde halt dann irgend einem Altteil der Transport zuviel.

Erst gegen Ende des Jahres 25 hab ich mich mal mit dem Gorf beschäftigt. Ich habe die PCB abgesteckt und mal die Spannungen am Netzteil überprüft. 5, 12 und -5v sind alle da - hier im Forum meinte Mrdo dann mal ich soll das Netzteil belasten ( mit einer Glühbirne
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). Also gings ab in den Nebenraum und ich fand eine 12v 18W Birne, die ich dann an den 5v angeschlossen habe. Sie leuchtete kurz auf und dann nichts mehr, aus dem Augenwinkel bemerkte ich Rauch - nicht so toll.

Es hat einen Widerstand auf dem Netzteil gebraten. Zum Glück habe ich mir mal so eine Box mit Ersatzwiderständen und -dioden gekauft, welche ich dann auf dem Netzteil gewechselt habe.
Hier endlich mal das erste Bild, wo man auch Hitzespuren bei den Dioden erkennen kann.
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Ich hab einige der Dioden eben gewechselt, und bei den Beiden da mit zwischen den Elkos bemerkte ich beim auslöten, dass dieses Lötauge an der Unterseite der PCB sich schon gelöst hat. Ich habe dann an der neuen Diode die Beinchen ein wenig länger gelassen und diese dann entlang der Leiterbahn angelötet ( natürlich hab ich vorher die Schutzschicht weggepinselt ).
Ich habe jetzt nur mal bei Reichelt reingeschaut bzw dort Ersatz für die Elkos bestellt. Ich meine der kleine ganz oben sieht ja relativ neu aus, aber die anderen 3 sind vermutlich noch Erstausrüsterqualität ( was ja nicht schlecht sein muss ).
Ich hab dann aber nur den dicken Doppelpack ganz unten gewechselt.
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Nett, wie viel Platz und Gewicht man da jetzt spart
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Auch den LM339 wollt ich prüfen, jedoch verlor der schon beim auslöten ein Beinchen nach dem anderen. Also hab ich Ersatz mitbestellt und alles gesockelt ( am Bild ist noch das Original drauf )
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Ok, Teil 2 weil ich nicht mehr weiß wieviele Bilder ich pro Beitrag reingeben kann.

Nachdem ich die Teile ersetzt habe, startete ich gestern einen neuen Versuch. Die Glühbirne leuchtete kurz, wurde schwächer und war dann ganz weg. Ah und... Rauch, wieder einmal.
Es hat natürlich wieder diesen bereits ersetzten Widerstand geputzt. Also neuen 10 O reingelötet und weiter ging die Fehlersuche. Ich habe ja mitbekommen, dass das original Midway PSU jetzt nicht wirklich so beliebt ist und es in den USA sogar eine Adapterplatine für den alten Kabelbaum auf ein neues Universal Netzteil gibt. Aber ich wollte mich dann doch nicht so schnell geschlagen geben und die Suche ging weiter...

Der 2n3055 kam jetzt dran, also raus mit dem Teil und mit Hilfe der KI ( ja, ich nehm die doch gerne ) habe ich mir die Testprozeduren beschreiben lassen ( Diodentest ).
Ich besitze ein wirklich altes Voltcraft Multimeter ( das ist sicher 25J alt ) und beim kürzlichen Cab-Test war ich nicht wirklich davon überzeugt. Es zeigte mal Werte an, dann wieder OL. Sprich ich war mir jetzt nicht mehr sicher ob das Gerät noch immer ordentlich funktioniert. Das kam jetzt beim Diodentest wieder zum Vorschein. Bei 5 von 6 Tests war alles genau so wie es sein sollte. Beim 6. Test ( war es B C ? ) sollte ein Wert von so um die 0,5v rauskommen. Der wurde mir auch angezeigt, aber nach 2-3 Sekunden kam OL, nach weiteren 2-3 Sekunden kamen wieder die 0,5v.
Ich war mir halt auch nicht sicher, ob die Messspitzen des MM permanent Kontakt hatten ( oder verschmutzt sind ), also habe ich im Zweifel mal den 2N3055 gewechselt und... der Glühbirnentest funktioniert plötzlich stabil auf lange Zeit - Fehler gefunden und eliminiert!
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Irgendwo zwischen all diesen Schritten habe ich natürlich auch den Käfig von Gorf durchgemessen und geputzt:
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Nächster Schritt, die problematischen Elkos...
Dank Christian weiß ich jetzt daß das die Tantal Elkos sind. Einige hat Jochen schon gewechselt, auf der 3. PCB waren jedoch noch 6 alte Elkos drauf, also raus damit:

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Dank SW konnte ich Ersatz aus meiner Box dafür nehmen. Ich habe zwar Ersatzelkos mit den anderen Teilen mitbestellt, jedoch habe ich die 100v Version genommen und nicht bedacht, dass damit der Elko auch in der Größe wächst. Mit Ach und Krach hätt ich sie reinlöten können, aber die neuen Elkos hätten fast die doppelte Größe der alten, also hab ich die 22 uF 25V genommen ( zum Glück hatte ich genau 6 Stk von denen daheim ).

Gestern hatte ich auch wieder ein Telefonat mit Alex und als wir über den Gorf sprachen, meinte er ich soll auch unbedingt das SoundAmp kontrollieren. Auf Klov gibts Bilder wo so ein explodierender Tantal die PCB durchschossen hat.
Ich musste hier nichts mehr tauschen, das hat Jochen bereits durchgeführt. Aber man sieht auch deutlich, warum er das machte
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Ich habe mit dem Glasfaserstift den SoundAmp gereinigt - genauso wie ich auch alle Kontakte bei den Anschlüssen damit säuberte.

Naja und dann kam der erste Test und...

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Es funktioniert...
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Ok was steht jetzt noch auf dem Programm?
Ich möchte die Coindoor entrosten, das sieht man wegen dem Gegenlicht schlecht, aber die hat rundherum Rostansatz. Und das PSU hinten im Cab möchte ich eben auch aufhübschen - neben einer Grundreinigung des Cabs!

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Das Sideart hat natürlich auch Abschürfungen und Kratzer, aber ich lasse das mal wie es ist.
Abschließende Bilder folgen noch...
 
sehr schön gemacht,
ist eines meiner lieblingsspiele :)
 
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Alte Parallelregelungen (zur Verstärkung von längsgeregelten Netzteilen) waren bis in die frühen 80er Jahre allgemein üblich. Da gab es auch Ausführungen mit parallelgeschaltetem niederohmigen Leistungswiderstand am +5 Volt Pfad, zwischen ungeregelter Gleichspannung und + 5 Volt Ausgang, damit der 2N3055 nicht so stark schwitzen musste. Waren solche Netzteile beispielsweise für durchschnittlich 3,5 Ampere am + 5 Volt Pfad ausgelegt, dann musste man mit schwerwiegenden Schäden rechnen, wenn man ein Arcade Spiel ansteckte welches nur moderate 2 Ampere Strom zog. Der altbewährte Glühlampentest mit 6V 18 oder 21 Watt Lampen passt zwar als Ersatzlast für 2,5 bis 3 Ampere, wenn aber die Last deutlich niedriger ist dann geht die Spannung hoch, weil der Lastwiderstand als Bypass wirkt.

Zum Testen von DC Stromversorgungen aller Art, nütze ich eine elektronischen Last (welche bis zu 150 Volt 40 Ampere oder max. 400 Watt Verlustleistung schafft) und sehe mir zusätzlich die Welligkeit der Versorgungsspannung am Oszilloskop an.

https://de.aliexpress.com/item/1005009577936599.html

Damit kann man recht komfortabel überprüfen ab welcher Mindestlast die erwünschte Ausgangsspannung stabil bleibt und ab welcher Höchstlast die Regelung allmählich einbricht. Falls die Welligkeit am Ausgang schon bei mittlerer Last unerwartet hoch ansteigt ist entweder die Kapazität der Elkos zu klein, oder die ungeregelte Gleichspannung vor der Längsregelung zu niedrig. Um unerwünschte Ubergangswiderstände an alten Steckverbindungen, schlechten Lötstellen oder Leitungen (im ausgeschalteten Zustand) schnell zu ermitteln, eignen sich solche MilliOhmmeter hervorragend.

https://de.aliexpress.com/item/1005007138201986.html

Zusätzlich ist dort noch ein hochgenaues DC Voltmeter integriert, womit man an bis zu 100 Volt (vorausgesetzt korrekte Polung) zusätzlich messen kann. Misst man damit beispielsweise an einem geladenen Elko, dann sieht man am oberen Display gleichzeitig den ESR vom Elko. Das schöne daran ist die Tatsache, dass solche Messgeräte heute nicht mehr teuer und für jeden Hobbybastler erschwinglich sind.
 
Ja, Gorf ist echt ein tolles Spiel!

Danke auch für deine Rückmeldung, Ewald. Ich hab mir mal das Teil aus dem 2. Link bestellt. Beim Lastnetzteil bin ich mir nicht sicher, ob ich das dann wirklich so oft brauche, sind ja dennoch 140,-. Alternativ könnte ich ja mehrere Glühlampen zusammenschließen, damit mehr A gezogen werden?

Und bzgl Oszi, das nutze ich leider fast gar nicht, da muss ich mich eh erst wieder einlesen. Das habe ich schon mal hinter mir bzw ich verstehe den "Sinn" eines Oszi´s, aber vertrauen kommt halt nur durch üben üben und nochmals üben.
 
mich freut es mega dass die Original Hardware läuft, wo es doch immer wieder Probleme mit den Customs gab. Da liegen viele boards kaputt im Regal...
Glücklicherweise hat unser mrdo eine tolle neue Ersatzlösung gefunden die er im reloaded Forum vorgestellt hat:
https://forum.pflaugis-arcade.de/showthread.php?tid=139
auch wurde ein Ersatz Custom (zumindest mal einer davon U15) entwickelt.
https://forum.pflaugis-arcade.de/showthread.php?tid=298
damit lässt sich doch schonmal arbeiten um die Kiste am laufen zu halten... :)
Bin echt froh das es irgendwie immer weiter geht.
 
Wenn man nichts richtiges zum belasten von Netzteilen herumliegen hat, sind Glühlampen naturgemäß der einfachste Weg. Diese unterliegen auch schweren Nachteilen wie beispielsweise 10 fach höherer Einschaltstrom und man kann damit niemals die möglichen Grenzen von Stromversorgungen stufenlos sanft anfahren. Hier nur ein Beispiel eines hocheffizienten 12V 5 Ampere Tischnetzteils mit aktivem Mosfet-Gleichrichter.

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Selbstverständlich musste ich etwas Geld für meine umfangreiche Messtechnik investieren, was ich aber niemals bereuen werde. Zum direkten Vergleich ein altes längsgeregeltes 13,8 Volt Netzteil, mit sehr bescheidenem Wirkungsgrad.

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Uralte Längregelungen mit parallelgeschaltetem Leistungwiderstand sind deshalb brandgefährlich, weil sie bei unterschreiten ihrer Mindestlast gnadenlos mit der Betriebsspannung hochfahren. Im Jahr 1982 hatten wir mal enen alten Arcadeautomaten mit Phoenix Platine und längeregelten Netzteil mit Parallelwiderstand bei einem Gastwirt aufgestellt. Was wir damals nicht wussten war die Tatsache dass er ein eigenes Wasserkraftwerk mit sehr schlechter Lastregelung nutzte. Bei niedriger Last wurden über mehrere Zeitrelais und Spannungsvergleichsschaltungen stufenweise Heizkörper dazugeschaltet und bei Überlast (zu starkem Spannungsabfall) wieder zeitverzögert weggeschaltet. Das führte aber auch zum Problem dass die Netzspannung teilweise über 250 Volt anstieg, bis wieder Last draufgeschaltet wurde und sich die Netzspannung verringerte.

Nachdem ich innerhalb wehiger Tage zwei zerstörte Phönix Plainen auf meinem damaligen Werktisch bekam, analysierte ich die möglichen Ursachen in Form von überdurchnittlich hohen Spannungsschwankungen. Ein modernes Schaltnetzteil bügelt bei mittlerer Last erfahrungsgemäß alles zwischen 85 bis max. 270 Volt Netzspannung so gut aus, dass man gleichstromseitig überhaupt nichts davon merkt. Alte Parallelregelungen muss man stattdessen genau rchtig auslegen und der parallelgeschaltete Leistungwiderstand darf keinesfalls zu niederohmig sein. Denn es wäre sehr schade, die alten Arcade Boards sinnlos zu zerstören.

Ab 1984 wurden schon großteils Schaltnetzteile in Arcade Automaten verbaut, aber um 1980 waren es noch überwiegend längsgeregelte Leistungstransistoren auf großen Kühlkörpern. Wenn dann aber 1 Ampere mehr Strom fließen musste, wurde häufig ein Leistungswiderstand zwischen ungeregelter Gleichspannung und dem +5 Volt Ausgang parallel geschaltet.
 
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So, kleines Update meinerseits mal wieder.

Ich bin natürlich immer noch nicht fertig, aber ein paar kleine Schritte ( und Erkenntnisse ) wurden gemacht.

Also der Reihe nach, das Gorfcab hatte zur Bodenseite hin einige leichte Beschädigungen. Einer der Vorbesitzer hat scheinbar auch schon mit der Reparatur mit Hilfe von Spachtelmasse damit begonnen, aber es musste noch einiges daran verspachtelt werden. Die 1k Spachtelmasse braucht wesentlich länger, bis sie fest ist. Das heißt ich bin einige Male nach Feierabend in den Keller und hab dort weiter verspachtelt oder aber auch mal abgeschliffen und wieder verspachtelt. So als Randnotiz, ich hab mir wieder 2k Spachtelmasse gekauft, damit lässt es sich doch wesentlich flotter arbeiten.

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( diese Türchen wurde zb von einem der Vorbesitzer gefüllert )

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Und so sieht es jetzt aus:

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Wenn man genau an den unteren Ecken hinblickt, sieht man die dunklere Stelle. Das liegt an meiner Spachtelmasse oder weil ich nicht vorgrundiert habe. Ich habe einen Anstrich mit einer Rolle gemacht ( ok, mit 2x auftragen bei dem Durchgang ). Jetzt müsste ich vermutlich nochmal drüberlackieren, aber das spare ich mir da ich nicht vorhabe, das Cab in einen neuen Auslieferungszustand zu versetzen.

Diese Holzklappe muss ich erst noch weiter bearbeiten, aber dazu brauche ich natürlich auch mal wieder die passende Farbe...

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Nach einer Grundreinigung im Inneren des Cabs mit Hilfe von Staubsauger, Pinsel, Sprühreiniger und Putztüchern ging es weiter zur Coindoor. Diese hatte auch schon leichten Rostansatz und Rost ist etwas, das ich einfach nicht haben will.

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Die ganzen Teile kamen zur "Vorbehandlung" in meine Strahlkabine...

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... und wurden anschließend noch mit dem Drahtbürstenaufsatz "fertig" bearbeitet. Manche Lackstellen waren echt hartnäckig und wenn ich hier einfach frisch drüberlackiere, sieht man das nachher.

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( hab ich vergessen, innen gabs auch schon Rostansatz )

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Ich habe die Box im Freien lackiert ( leider bei starkem Wind ), die coindoor schwang im Wind dahin, der Sprühabstand war mal weiter, mal geringer und dann geht es schnell...

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... zahlreiche Lacknasen. Ich hab die zuerst mit 3000 Schleifpapier nassgeschliffen, bin dann aber schnell auf ein 120er umgestiegen - damit waren die Fehler schnell beseitigt.

Als ich die anderen Teile zum lackieren holte, dachte ich mir noch "hoffentlich fällt die coindoor im Wind nicht runter" und ja, ratet mal was ich für ein Geräusch hörte.
Ich hab sie dann aber noch lackiert und im Heizraum zum trocknen aufgehängt. Mal schauen ob was verbogen ist...

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Die Franc-Schildchen hatten auch schonmal bessere Zeite gesehen, die habe ich mit 3000er Nassschleifpapier und dann mit magic eraser bearbeitet:

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Anschließend wollte ich noch das Trafoteil hübscher machen, aber zwei so kleine Muttern sind mit dem Gewindebolzen so verrostet, das ich jetzt alles beisammen gelassen habe.
Oder besser gesagt was ich abschrauben konnte, strahlte ich kurz in der Kabine. Die Trafos habe ich mit der Drahtbürste "bearbeitet" und die Sicherungshalter habe ich gereinigt - eine Seite hatte da ein wenig Ablagerungen.

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Ja, dann habe ich mal alles zusammengebaut und... es kam nichts mehr.
Nachdem ich die Steckerleisten abgesteckt und mit Elektronikspray neu eingesprüht hatte, kam ich ins Spiel. Aber ich hab ja mal vor kurzem mit Astro über meine plötzlichen Explosionen beim zocken gesprochen. Nein, es war nicht der Bug mit den Punkten, bei denen man auch stirbt - es dürfte sich um ein Syncproblem handeln. Denn einmal war plötzlich das Spiel "out of sync" ( wie betitelt man das eigentlich korrekt?
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), und ein anderes Mal explodierte dann auf einmal mein Schiff in der Mitte, sobald ich mit einem neuem Schiff startete.

Also nächstes Mal gehts nochmal ans Holz bzw an die Spachtelmasse, dann abermals mit Farbe alles ausbessern. Evtl braucht die Coindoor nochmals eine Schicht Farbe, oder wenn es passt gehe ich gleich zum Klarlack über. Aber dann kann das Cab schon in den 1. Stock hochgebracht werden - zum Glück mit der elektronischen Sackrodel.

to be continued...
 
Zum schnellen und materialschonenden entfernen von Flugrost an Schrauben, Ringkabelschuhen, Sicherungsgalter usw. empfehle ich diese paktischen kleinen Werkzeuge.

https://de.aliexpress.com/item/1005008238426540.html

Damit bekommt man sogar mit eher niedrigen Drehzahlen den alten Dreck recht leicht runter und blankle Metallteile sehen anschließend wieder beinahe neu aus! Das funktioniert auch auf Alu-Druckgußteilen recht gut, wenn noch keine tiefen Lunkern vorhanden sind!
 
Danke Ewald, für den Preis probier ich das mal. Obwohl ich mit meinem Sandstrahler auch sehr zufrieden bin.

Ich denke sowas wie aus dem Link hatte ich mal fürs Auto gekauft, das war so eine Art Fächerscheibe in violett und die entfernte den Rost extrem gut.

PS: Gorf steht im 1. Stockwerk, dank meines elektr. Cargolift ging das ziemlich problemlos!
 
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Sandstrahlen kann sehr viel kaputt machen vor allen an dünnen zarteren Blechen, Alternativen wären beispielsweise materialschonenderes Glasperlstrahlen. An oxydierten Connektorleisten sind sogar die feinen Radialbostenscheiben für den Dremel zu viel des Guten, dafür eignet sich am besten der gute Alte blaue Radiergummi.
 
Keine Sorge, ich hab verschiedenes Strahlgut daheim, von Glasperlen bis Sand und hartes Strahlgut. Bei dem Sand der aktuell in der Kabine ist, mach ich mir keine Sorgen mehr, das ist schon mehr Sandmehl als Strahlgut :D
Ich stelle natürlich auch die Druckluft so ein, damit das Strahlgut nicht gleich finito ist bzw keine "Dellen" in das Metall gestrahlt werden.

PS: Sodastrahlgut ( sehr weich ) hab ich noch keines, aber ich komme mit den Glasperlen auch sehr gut zurecht. Die darf man sowieso nur mit wenig Druck anwenden, ansonsten zerplatzen die gleich und ich alter Gierschlund will das nochmal verwenden :D
 
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