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Thema: TAB Gigant (TAB Austria) Anfaengerfragen :-)

  1. #16
    Registered User Avatar von Andreas_AUT
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    Super, wäre Schade um die Seite gewesen, wenn die im Datennirvana verschwunden wäre.

  2. #17
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    Hallo alle :-)

    Zunaechst mal auch von mir ein herzliches "Dankeschoen" wegen der "geilom.at" seite ! :-) Ein paar "Automaten-Neuigkeiten" gibts auch, ich bin letztes Wochenende dazugekommen, das ding erstmals zu Hause in Betrieb zu nehmen (nur um zu sehen, ob er den Transport unbeschadet ueberstanden hat).

    Funktionieren tut er, allerdings braucht er recht lange bis man ein Bild sieht nach dem Einschalten (wenn es da ist, ist es auch OK). Habe daher die Rueckwand mal rausgenommen und festgestellt, dass es nach dem Einschalten zwischen irgendwelchen Bauteilen und Platine leicht spratzelt und kleine funken zu sehen sind (irgendwo in der Umgebung Zeilentrafo/Netzteil, ich gehe davon aus, dass das auch der Grund fuer die "lange Startzeit" ist, diese war auch schon beim erstmaligen Test vorhanden).

    Hat jemand Erfahrungswerte, wie lange ein Intervideo VP 250 ungefaehr brauchen sollte, bis das bild zu sehen ist ?

    Habe gleich wieder ausgesteckt um keinen groeberen Defekt zu provozieren und bin nun dabei, mir Grundlagen anzulesen (ich gehe von kalten Loetstellen in diesem Bereich aus und moechte das Monitorchassis nachloeten, bei dieser Gelegenheit ev. gleich mal grossflaechig elkos tauschen).

    Ohne Hochspannungstastkopf moechte ich die Bildroehre allerdings nicht entladen (vor der "Schraubenziehermethode" habe ich Heidenrespekt, wuerde ich mich ehrlich gesagt nicht trauen).

    Also muss erstmal ein solcher Tastkopf her...hat da vielleicht wer eine empfehlung dafuer ?(ich hab da unter "HV Probe" welche im Netz gesehen (teilweise sogar mit integriertem analogem Multimeter), die liefern allerdings nur zu horrenden Kosten nach .at, bin nicht sicher, ob Conrad da "Qualitaet" bietet, immerhin haengt u.U. das Leben dran) ;-)

    Vielen Dank und lg

    Andreas

  3. #18
    Administration Avatar von zyx
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    Ich hab mir den damals gekauft:

    https://www.reichelt.de/Tastkoepfe-u...&ARTICLE=32426

    kost schon ein wenig, aber gibt ein gutes Gefühl..
    Alte Real Life Tetris (TM) Weisheit: Je schwerer das Cab, um so mehr Stiegen...

    Electricity is a vengeful bitch who is not to be trifled with

  4. #19
    Registered User Avatar von Andreas_AUT
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    Die Schraubenziehermethode funktioniert aber klaglos. Und falls wirklich mal was schief läuft, stehst du einfach wieder auf, nach 10 Minuten .

    Im Ernst, ich entlade jetzt nur ( aber auch mit größter Vorsicht ) mit der Schraubenziehermethode.

    Die Amis empfehlen ja gleich mal immer einen Capkitwechsel, also alle Elkos.
    Aber der richtige Profi ist der Winni.

    Da fällt mir ein, mein Monitor im Sega Hang On braucht auch seine Zeit, bis das Bild vorhanden ist ( ca 1-2 Minuten ).

    Edit: fehlende Worte angehängt.
    Geändert von Andreas_AUT (26-02-2016 um 17:00 Uhr)

  5. #20
    Registered User Avatar von winni
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    Die Zeit, die vom Einschalten bis zum guten Bild verstreicht ist unterschiedlich.
    Die Bauart der Bildröhre ist das eine Kriterium. Die Betriebsstundenzahl das andere.
    Ältere Bildröhren aus den 70igern bis in die frühen 80iger brauchen locker ein bis zwei Minuten, bis das Bild hell und kontrastreich ist.
    Das liegt nicht am Verschleiß, sondern einfach daran, daß die Kathoden aus anderem Material und anders aufgebaut sind.
    Das war also schon so bei Neugeräten, in den 80igern setzten sich dann die Schnellheizkathoden durch, die ein gutes Bild schon nach zehn Sekunden brachten.
    Unabhängig von der Bauart deuten länger werdende Anheizzeiten natürlich auf fortschreitenden Verschleiß hin.
    Wenn diese Erscheinung nicht durch schwächelnde Elkos etc hervorgerufen wird, bleibt schlußendlich die Tatsache, daß die Röhre selber schwach wird.
    Das beginnt wie mit den Elkos, zuerst dauert es immer länger, bis ein gutes Bild dargestellt wird. Damit einher geht der Verlust an Schärfe und oft auch beginnende Eckenkonvergenzprobleme.
    Letztendlich wird eine der drei Grundfarben im Weißwert nicht mehr mithalten können, und das Bild bekommt Einfärbungen in den verbleibenden beiden Farben.
    Als Beispiel: Grün schwächelt, dann wird zuerst in hellen Bereichen ein violetter Farbstich stören. Der Anwender wird versuchen, am Neckboard G höher zu drehen.
    Klappt anfänglich vielleicht auch, dabei wird dann aber im Schwarz bzw. Grauwert ein Grünstich auftauchen.
    Sobald die drei Kathoden nicht mehr gleichmäßig verschlissen sind, werden die Kennlinien der drei Systeme so unterschiedlich, daß Einstellungen nichts mehr bringen.
    Hier ist es dann Zeit für einen Röhrentausch...........

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